Tsitikamma Nationalpark

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Tsitikamma Nationalpark

Heute schlafen wir mal bis acht Uhr aus und machen uns dann direkt nach dem Frühstück von Jeffreys Bay auf den Weg zum Tsitsikamma Nationalpark.

Die Fahrt ist nur eine knappe Stunde. Pauline freut sich, dass wir nicht so lange im Auto sitzen müssen. Direkt am östlichen Rand des Nationalparks liegt unser Hotel, Tsitsikamma Village Inn. Die ganze Anlage ist im Kolonialstil gestaltet und bietet lauter einzelne individuell gestaltete Unterkünfte. Das Hunter's Pub auf der Anlage ist eine im Jahr 1841 errichtete Jagd-Lodge, von der aus man schon damals zu den Jagden aufgebrochen ist.

Wir kommen schon gegen halb elf an und sind damit natürlich noch viel zu früh, um schon unsere Zimmer zu beziehen. Also machen wir uns als erstes gleich mal auf den Weg zur Storms River Suspension Bridge, die ein absolutes Muss auf der Reise durch den Tsitsikamma Nationalpark ist. Zur Brücke selbst gelangt man nur zu Fuß, das Auto muss man ca. anderthalb Kilometer vorher abstellen. Die Wanderung entläuft auf gut ausgebauten Wegen entlang der Küste und alleine dieser Weg ist schon wunderschön.

Wir sehen eine abwechslungsreiche Flora und Fauna und bestimmt bleiben uns die kuschelnden Klippschliefer im Gedächtnis. Sie schauen ein bisschen aus, wie unsere Meerschweinchen zu Hause, sind aber eigentlich mit Elefanten verwandt, auch wenn man sich das gar nicht vorstellen kann.

Nach etwa 45 Minuten kommen wir an der Brücke an. Eigentlich handelt es sich um drei Brücken, wobei die mit 77 Metern lange Hauptbrücke, die Suspension Bridge 1, den "Rachen" des Storms River überspannt und auf diesen einen atemberaubenden Blick bietet. Der Fluß "frißt" sich hier regelrecht zwischen den Bergen in die Landschaft.

Auf der anderen Seite klettern Pauline und ich dann noch entlang der Tageswanderroute den Berg hoch. Von dort oben hat man dann einen noch beeindruckenderen Ausblick über Landschaft und Küste. Es geht aber wirklich steil bergauf (und natürlich auch wieder bergab) und wir sind ganz schön platt, als wir wieder unten ankommen.

Danach laufen wir zurück zum Auto und fahren ins Hotel. mittlerweile sind unsere Zimmer auch längst fertig und wir können einchecken. Auch im Innenbereich sind die Unterkünfte dem Kolonialstil nachempfunden. Unser Zimmer ist top ausgestattet und blitzsauber.

Bis zum Abendessen ruhen wir uns aus. Das Essen selbst gibt es diesmal im Hotelrestaurant. Und auch das ist kein Fehlgriff.