Rugby an der Waterfront

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Rugby an der Waterfront

Wir gehen Frühstücken im "Pauline's". Das muss natürlich sein. 😉 Es ist recht gut bewertet und ebenso gut besucht. Wir bekommen nur mit Mühe einen Platz. Leider ist ein Teil des Angebots bereits vergriffen, wie zum Beispiel die Zimtschnecken und auch das mit dem Service klappt nur mittelmäßig. Als Sabine und ich schon fertig sind, hat Pauline ihren Ananassaft immer noch nicht bekommen. Wahrscheinlich kann man dem Pauline's aber eine zweite Chance geben. Das Essen war ansonsten gut.

Allerdings ist es heute sehr bewölkt und beginnt gerade zu Regnen, so dass wir noch ein wenig in unserem Apartment ausharren. Kurz nach Mittag geht es weiter. Bewölkt ist es immer noch.

Heute steht zum Einklang auf Kapstadt die Waterfront auf dem Plan. Sie heißt eigentlich Victoria & Alfred Waterfront (oder V&A Waterfront) benannt nach der englischen Königin Victoria und Ihrem Sohn Alfred. Dieser Teil von Kapstadt vereint Restaurants, Pubs, Hotels, Kinos, Geschäfte, Museen, Büros und Luxuswohnungen an einem Fleck. Die Modernisierung begann schon Anfang der 90er Jahre ,also noch vor den ersten freien Wahlen, und schon 1995 zählte sie 15 Millionen Besucher. Es gibt wohl kaum einen Besucher in Kapstadt, der hier nicht vorbeischaut.

Als wir starten bemerken wir ein überaus reges Treiben auf den Straßen und viele Leute in gelb-grünen Shirts. - Was wir nicht mitbekommen haben .. heute ist Rugby-Spiel zwischen den Springboks South Africa und den All Blacks New Zealand. Rugby ist hier Nationalsport und im Stadion von Kapstadt treffen heute die beiden besten Mannschaften der Welt aufeinander.

Dementsprechend quirlig ist auch das Treiben an der Waterfront. Wir gehen erst einmal durch die Victoria Wharft, dem bekanntesten Einkaufszentrum in Kapstadt. Ähnlich den Riem Arcaden in München, aber viel größer und ein Luxus-Label neben dem anderen. Manche Marken kennt man, aber es sind auch viele Marken dabei, von denen wir noch nie etwas gehört haben.

Dann lassen wir uns entlang der Pubs und Restaurants entlang treiben, die alle voll besetzt mit Rugby-Fans sind. Zwischendurch ergattern wir auch noch eine Platz im Life Grand Cafe an der Waterfront und kehren dort kurz ein.

Die Waterfront bietet einen wunderbaren Blick auf den Tafelberg, dessen Gipfelplateau wie fast immer in Woken verhüllt ist, obwohl mittlerweile die Sonne wieder herausgekommen ist.

Gegen 18 Uhr fahren wir zurück zu unserem Apartment und schauen uns das Rugby-Spiel im Fernsehen an. Wir streamen es über Pro7 Maxx, da es im südafrikanischen Fernsehen tatsächlich nur im Pay TV läuft. Die Springboks gewinnen 33:26. Wir können also in Ruhe Abendessen gehen und müssen keine Randale befürchten.