Jeffreys Bay
Heute beginnt sozusagen der zweite Teil unserer Reise. Es geht an die Küste runter in den Süden. Den Morgen starten wir mit einem ausgiebigen Frühstück. Der Frühstücksraum in der Airport Game Lodge ist wirklich sehr nett hergerichtet.

Danach brechen wir zeitig zum Flughafen auf. Unser Flug geht um 11:25 Uhr, wir sind aber gut zwei Stunden früher dort.
Mein erster Weg geht in den Vodacom-Shop im Ankunftsbereich, wo wir bei der Ankunft zwei Strom-Adapter gekauft hatten, damit wir unsere ganzen Geräte hier verwenden können. Die Adapter hatten 30 Euro gekostet und waren nicht kompatibel. für zusammen fünf Euro habe ich später im Supermarkt zwei Passende gekauft. Nachdem die Kooperationsbereitschaft des Personals anfangs ein wenig zu wünschen übrig lässt, demonstriere ich einfach kurzerhand, dass die Adapter nicht passen. Erst wird mir ein Umtausch angeboten, aber nachdem ich hartnäckig bleibe, bekommen wir unser Geld zurückerstattet. Tipp für alle: Einfach den billigsten Adapter im Supermarkt kaufen. Die Adapter bekommt man tatsächlich überall.
Unser Flug mit South African Airways nach Port Elisabeth startet relativ pünktlich und um kurz nach Eins landen wir am Jeff Stuart International Airport. Auch die Abholung unseres neuen Mietwagens verläuft problemlos und wir brechen auf nach Jeffreys Bay zu unserer nächsten Unterkunft.


Man merkt das deutlich andere Klima als weiter oben im Norden. Das Meer kann man riechen und es ist auch ein wenig windiger, wobei es für hiesige Verhältnisse heute eher ruhig ist. Die Landschaft ist aber viel weniger ausgetrocknet, als rund um den Kruger Nationalpark. Alles ist trotz der Wintermonate grün. Und es fällt auch deutlich auf, dass es hier viel sauberer ist. Am Straßenrand liegt kein Müll rum und auch die Straßen sind deutlich besser ausgebaut und in Schuss.
In Jeffreys Bay angekommen, beziehen wir erst einmal unsere Pension. Die ist eigentlich ein eigenes Apartment mit zwei Zimmern und Bad. Das eine Schlafzimmer mit Wintergarten und das andere Schlafzimmer mit Zugang zu Garten und Pool sowie Meerblick.
Wir halten uns dort aber nicht lange auf, wir wollen unbedingt zum Strand runter. Jeffreys Bay ist im Sommer ein bekanntes Surfer-Paradies. Aber auch im Winter ist der Strand wunderschön. Sabine und Pauline gehen erst einmal eine "kleine" Menge Muscheln sammeln, die wir irgendwie durch den Zoll schmuggeln müssen.
Mittlerweile wird es auch schon wieder dunkel und wir machen uns auf den Weg zum Abendessen. Wir gehen ins Kitchen Windows. Das Restaurant hat Sabine im Vorfeld ausfindig gemacht und es soll sehr gut sein. Als wir ankommen, denke ich einen kurzen Augenblick darüber nach, ob das nicht vielleicht unser Budget ein wenig übersteigt. Es ist mit Abstand das gehobenste Ambiente, welches wir auf der ganzen Reise bisher hatten. Aber man lebt ja nur einmal.
Das Essen ist dann auch wirklich toll. Der Service vorzüglich und die Portionen auch noch sehr üppig. Wir schaffen es nicht, alles aufzuessen. Unser Kellner erklärt uns, dass die großen Portionen für Südafrika durchaus typisch sind. Wir zahlen dann zu dritt inklusive Trinkgeld rund 55 Euro. Damit hat sich die Budgetfrage dann auch erübrigt. Das Kitchen Windows bekommt von uns zehn von zehn Punkten und wir können es nur weiterempfehlen.

